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Material |
Hitzebeständigkeit |
Antihaft-Eigenschaften |
Pflegeaufwand |
Langlebigkeit |
Ideal für |
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Gusseisen |
★★★★★ |
★★★☆☆ (nach dem Einbrennen) |
Hoch |
★★★★★ |
Steak, Fleisch, Schmorgerichte, Bratkartoffeln |
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Carbonstahl |
★★★★★ |
★★★★☆ (entwickelt Patina) |
Hoch |
★★★★★ |
Fleisch, Fisch, Omeletts, Pfannkuchen |
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Edelstahl |
★★★★★ |
★☆☆☆☆ |
Gering |
★★★★★ |
Universelles Braten, Fleisch, Gemüse, Saucen |
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Antihaft |
★★★☆☆ |
★★★★★ |
Gering |
★★☆☆☆ |
Eier, Fisch, Gemüse, Pfannkuchen |
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Keramik |
★★★★☆ |
★★★★☆ |
Gering |
★★★☆☆ |
Fettarmes Braten, Gemüse, Geflügel, Alltagsgerichte |
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Wenn Sie häufig ... |
Dann empfiehlt sich ... |
Warum? |
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Steaks oder Burger braten |
Gusseisen |
Speichert Wärme besonders lange und sorgt für intensive Röstaromen. |
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Fisch oder Eier zubereiten |
Antihaft |
Empfindliche Lebensmittel lösen sich leicht von der Oberfläche. |
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Jeden Tag unterschiedlich kochen |
Edelstahl |
Vielseitig, robust und für nahezu alle Gerichte geeignet. |
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Gerne professionell kochen |
Carbonstahl |
Entwickelt mit der Zeit hervorragende Brateigenschaften und eine natürliche Patina. |
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Fettarm kochen |
Keramik |
Gute Antihaft-Eigenschaften ermöglichen das Braten mit wenig Öl. |
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Nur eine Pfanne kaufen möchten |
Edelstahl (28 cm) |
Ein langlebiger Allrounder, der die meisten Kochaufgaben zuverlässig meistert. |
Unser Tipp
Für eine vielseitig ausgestattete Küche lohnt sich die Kombination aus zwei Pfannen:
Mit dieser Kombination sind Sie für nahezu alle Kochsituationen bestens gerüstet.
Die Größe allein entscheidet noch nicht darüber, wie gut eine Pfanne funktioniert. Material, Boden und Verarbeitung beeinflussen, wie schnell sie sich erhitzt, wie gleichmäßig sie die Wärme verteilt und wie komfortabel das Kochen ist.
Der angegebene Durchmesser wird immer am oberen Rand der Pfanne gemessen. Die am häufigsten verwendete Größe beträgt 28 cm und eignet sich für die meisten Haushalte. Je nach Hersteller liegt der Bodendurchmesser dabei meist zwischen 20 und 22 cm.
Kleinere Pfannen mit 20 bis 24 cm sind ideal für einzelne Portionen oder Spiegeleier, während Modelle mit 30 cm oder mehr ausreichend Platz für Familiengerichte bieten.
Ein hochwertiger Pfannenboden sorgt dafür, dass sich die Hitze gleichmäßig verteilt und Speisen nicht so leicht anbrennen. Besonders Pfannen mit einem mehrschichtigen Sandwichboden besitzen einen Kern aus Aluminium oder Kupfer, der Wärme besonders schnell leitet und gleichzeitig für eine hohe Stabilität sorgt.
Lassen Sie eine heiße Pfanne nach dem Braten immer zunächst abkühlen, bevor Sie sie reinigen. Wird sie direkt unter kaltes Wasser gehalten, kann sich der Boden verziehen, wodurch sich die Wärme später nicht mehr gleichmäßig verteilt.
Wer häufig Fleisch scharf anbrät oder gerne langsam schmort, trifft mit einer Gusseisenpfanne eine ausgezeichnete Wahl. Gusseisen speichert Wärme besonders lange und gibt sie gleichmäßig an das Gargut ab. Dadurch entstehen intensive Röstaromen und eine schöne Kruste.
Da sich das Material etwas langsamer erhitzt als andere Pfannen, eignet es sich besonders für Gerichte, die konstant hohe Temperaturen benötigen. Mit der richtigen Pflege kann eine Gusseisenpfanne über Jahrzehnte hinweg verwendet und sogar an die nächste Generation weitergegeben werden.
Ein weiterer Vorteil: Gusseisen funktioniert auf allen Herdarten – einschließlich Induktion.
Eine Gusseisenpfanne ist besonders geeignet für:
Weniger geeignet ist sie dagegen für säurehaltige Speisen oder die längere Aufbewahrung von Lebensmitteln, da dies Rost fördern und den Geschmack beeinflussen kann.
Viele Modelle sind bereits eingebrannt und sofort einsatzbereit. Nach dem Reinigen empfiehlt es sich dennoch, die Pfanne leicht mit einem neutralen Speiseöl einzureiben. Verwenden Sie möglichst kein Spülmittel und reinigen Sie sie stattdessen mit heißem Wasser und einer Bürste. So bleibt die natürliche Patina erhalten, die für die hervorragenden Brateigenschaften verantwortlich ist.
Lesen Sie hier weiter:
Karbonstahl verbindet viele Vorteile von Gusseisen mit einem geringeren Gewicht. Deshalb gehört dieses Material sowohl in Profiküchen als auch bei ambitionierten Hobbyköchen zu den beliebtesten Optionen.
Wie Gusseisen entwickelt auch Karbonstahl mit der Zeit eine natürliche Patina. Je häufiger die Pfanne verwendet wird, desto besser werden ihre Antihaft-Eigenschaften und desto schöner gelingt die Bräunung.
Eine Karbonstahlpfanne ist ideal für:
Gerade beim Braten von Fleisch überzeugt Carbonstahl durch eine besonders gleichmäßige Karamellisierung und eine knusprige Kruste.
Carbonstahl sollte vor der ersten Verwendung eingebrannt werden und wird anschließend ausschließlich mit heißem Wasser gereinigt. Auf Spülmittel und Geschirrspüler sollten Sie verzichten, damit sich die schützende Patina erhalten kann. Nach dem Reinigen genügt es, die Pfanne sorgfältig abzutrocknen und bei Bedarf hauchdünn mit Öl einzureiben.
Wenn Sie häufig unterschiedlichste Gerichte zubereiten und Wert auf Langlebigkeit legen, ist eine Edelstahlpfanne eine ausgezeichnete Wahl. Sie gehört sowohl in Profiküchen als auch in viele Haushalte und überzeugt durch ihre Robustheit, ihre hygienischen Eigenschaften und ihre Vielseitigkeit.
Viele hochwertige Edelstahlpfannen besitzen einen mehrschichtigen Sandwichboden aus Edelstahl und Aluminium. Dadurch erhitzen sie sich schnell und verteilen die Wärme besonders gleichmäßig. Gleichzeitig bleibt die Pfanne formstabil und eignet sich für hohe Temperaturen.
Im Gegensatz zu Antihaftpfannen entwickelt Edelstahl eine besonders intensive Bräunung. Dadurch entstehen kräftige Röstaromen – ideal für Fleisch, Gemüse oder Saucen, bei denen der Bratensatz später abgelöscht wird.
Eine Edelstahlpfanne ist ideal für:
Da Edelstahl keine Antihaftbeschichtung besitzt, sollte die Pfanne zunächst vorgeheizt und anschließend etwas Fett hinzugegeben werden. Das Bratgut löst sich meist von selbst, sobald sich eine Kruste gebildet hat.
Edelstahl ist äußerst pflegeleicht. Die Pfanne kann mit Spülmittel gereinigt werden und ist bei vielen Herstellern sogar spülmaschinengeeignet. Eingebrannte Rückstände lassen sich meist problemlos mit warmem Wasser und einem geeigneten Reiniger entfernen.
Lesen Sie hier weiter: Edelstahlpfanne reinigen & pflegen
Für viele ist die Antihaftpfanne die klassische Alltagspfanne. Dank ihrer Beschichtung bleiben Lebensmittel kaum haften und selbst empfindliche Zutaten lassen sich problemlos wenden.
Besonders praktisch: Oft genügt bereits wenig oder sogar gar kein Fett. Dadurch eignet sich eine Antihaftpfanne hervorragend für eine leichte und fettarme Küche.
Eine Antihaftpfanne ist besonders geeignet für:
Da die Beschichtung empfindlich auf sehr hohe Temperaturen reagiert, sollte sie nicht dauerhaft auf höchster Stufe verwendet werden. Für scharfes Anbraten von Steaks oder starkes Rösten eignen sich andere Materialien besser.
Damit die Beschichtung möglichst lange hält, empfiehlt sich die Reinigung per Hand. Lassen Sie die Pfanne vor dem Spülen vollständig abkühlen und verwenden Sie möglichst Küchenhelfer aus Holz, Kunststoff oder Silikon, um Kratzer zu vermeiden.
Lesen Sie hier weiter: Beschichtete Pfanne reinigen und pflegen
Keramikbeschichtete Pfannen kombinieren eine harte Oberfläche mit guten Antihaft-Eigenschaften. Dadurch lassen sich viele Speisen mit wenig Öl zubereiten, während die Oberfläche gleichzeitig widerstandsfähiger ist als viele klassische Beschichtungen.
Keramikpfannen vertragen höhere Temperaturen als viele herkömmliche Antihaftpfannen, sollten aber ebenfalls langsam auf mittlere Hitze aufgeheizt werden.
Eine Keramikpfanne eignet sich besonders für:
Obwohl viele Modelle robust sind, verlängert Handwäsche die Lebensdauer deutlich. Küchenhelfer aus Holz, Kunststoff oder Silikon helfen zusätzlich dabei, die Beschichtung langfristig zu schonen.
Neben dem Material spielt auch die Form eine entscheidende Rolle. Je nachdem, was Sie kochen möchten, gibt es speziell entwickelte Pfannenarten.
Die klassische Bratpfanne besitzt leicht abgeschrägte Seiten und ist der vielseitigste Allrounder in der Küche. Sie eignet sich für nahezu alle alltäglichen Gerichte und erleichtert durch ihre Form das Wenden und Servieren.
Ideal für: Fleisch, Gemüse, Eier, Bratkartoffeln, Pfannengerichte aller Art
Die Schmorpfanne – häufig auch als Servier- oder Sauteusepfanne bezeichnet – besitzt hohe, gerade Wände und oft einen passenden Deckel. Dadurch verbindet sie die Vorteile einer Pfanne mit denen eines Topfes und eignet sich sowohl zum Braten als auch zum Schmoren oder Köcheln.
Ideal für: Schmorgerichte, Currys, Pasta, Risotto, Gerichte mit Sauce
Die Sauteuse besitzt hohe, rund zulaufende Wände. Dadurch lässt sich Flüssigkeit besonders leicht verrühren und empfindliche Speisen gelingen gleichmäßiger. Sie eignet sich hervorragend für cremige Gerichte und feine Saucen.
Ideal für: Risotto, Saucen, Fisch, Cremige Gerichte
Eine Grillpfanne bringt das typische Grillmuster direkt auf den Herd. Die erhöhten Rillen sorgen dafür, dass überschüssiges Fett ablaufen kann, während gleichzeitig attraktive Grillstreifen entstehen. Häufig bestehen Grillpfannen aus Gusseisen, da dieses Material besonders hohe Temperaturen verträgt.
Ideal für: Steaks, Gemüse, Burger, Halloumi
Durch ihre hohe, abgerundete Form eignet sich die Wokpfanne perfekt für schnelles Braten bei hoher Hitze. Die Zutaten können ständig bewegt werden und garen dadurch besonders gleichmäßig.
Ideal für: Wokgerichte, Asiatische Küche, Gemüse, Reisgerichte
Die niedrigen Seiten erleichtern das Wenden von Pfannkuchen, Crêpes oder Omeletts erheblich.
Ideal für: Pfannkuchen, Crêpes, Omeletts, Blinis
Nicht jede Pfanne eignet sich für jede Herdart. Zwar sind viele moderne Modelle heute universell einsetzbar, dennoch lohnt sich ein Blick auf die Materialeigenschaften.
Auf Elektro- und Cerankochfeldern können grundsätzlich alle Pfannen verwendet werden. Wichtig ist jedoch, dass der Pfannenboden plan auf der Kochfläche aufliegt. Nur so wird die Wärme gleichmäßig übertragen und das Bratergebnis optimal.
Gasherde reagieren besonders schnell auf Temperaturänderungen und ermöglichen eine präzise Hitzeregulierung. Da die Flamme direkt auf den Pfannenboden wirkt, können nahezu alle Materialien verwendet werden – auch dünnere Pfannen, die auf einem Cerankochfeld eventuell nicht mehr perfekt plan aufliegen würden.
Induktionskochfelder funktionieren ausschließlich mit magnetischen Materialien. Deshalb sind Pfannen aus Gusseisen, Carbonstahl oder viele Edelstahlpfannen ohne Einschränkungen geeignet.
Pfannen aus Aluminium oder Kupfer funktionieren dagegen nur dann auf Induktion, wenn sie über einen speziellen magnetischen Boden verfügen. Ob eine Pfanne induktionsgeeignet ist, erkennen Sie in der Regel an der Produktbeschreibung oder am Induktionssymbol auf dem Boden.
Ob Gusseisen, Carbonstahl, Edelstahl oder Antihaft – jede Pfanne hat ihre eigenen Stärken. Statt nach der einen „besten“ Pfanne zu suchen, lohnt es sich, ein Modell zu wählen, das zu Ihren Kochgewohnheiten und Lieblingsgerichten passt.
Eine hochwertige Pfanne ist eine Investition, an der Sie viele Jahre Freude haben werden. Nehmen Sie sich daher Zeit für die Auswahl und achten Sie auf Material, Größe und Einsatzbereich. So schaffen Sie die beste Grundlage für gelungene Gerichte – ganz gleich, ob Sie ein schnelles Frühstück zubereiten oder ein festliches Abendessen servieren.
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