Gusseisenpfanne einbrennen – Schritt für Schritt
Das Einbrennen sorgt für die schützende, natürliche Antihaft-Oberfläche, für die Gusseisen bekannt ist.
- Pfanne gründlich reinigen
Entfernen Sie sämtliche Speisereste, alte Beschichtungen oder eventuelle Produktionsrückstände mit heißem Wasser und einer Spülbürste.
- Vollständig trocknen
Trocknen Sie die Pfanne gründlich mit Küchenpapier und erhitzen Sie sie anschließend einige Minuten auf dem Herd, bis sämtliche Feuchtigkeit verdampft ist. Restfeuchte kann Rost verursachen und die Beschichtung beeinträchtigen.
- Dünn mit neutralem Öl einreiben
Verwenden Sie Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Traubenkernöl. Olivenöl ist weniger geeignet, da es einen niedrigeren Rauchpunkt hat und eine klebrige statt einer widerstandsfähigen Oberfläche bilden kann.
Tragen Sie eine sehr dünne Schicht Öl auf die gesamte Pfanne auf – innen, außen und am Griff. Diese dünne Schicht bildet die Basis der schützenden Patina.
- Überschüssiges Öl entfernen
Entfernen Sie sämtliches überschüssiges Öl sorgfältig. Die Oberfläche sollte fast trocken wirken. Zu viel Öl führt zu einer klebrigen und ungleichmäßigen Schicht.
- Öl einbrennen
Stellen Sie die Pfanne kopfüber auf ein Ofengitter und platzieren Sie ein Backblech darunter, um eventuell herabtropfendes Öl aufzufangen.
Erhitzen Sie die Pfanne bei 230–250 °C für etwa 60 Minuten.
Alternative auf dem Herd: Erhitzen Sie die Pfanne, bis das Öl zu rauchen beginnt.
- Langsam abkühlen lassen
Schalten Sie den Ofen aus und lassen Sie die Pfanne im geschlossenen Ofen vollständig abkühlen. Das langsame Abkühlen sorgt dafür, dass sich die Schutzschicht optimal festigt.
Alternative auf dem Herd: Schalten Sie die Herdplatte aus und lassen Sie die Pfanne darauf stehen.
- Vorgang bei Bedarf wiederholen
Bei einer neuen Pfanne empfiehlt es sich, den Vorgang zwei- bis dreimal zu wiederholen, um eine stabile Grundschicht aufzubauen. Anschließend können bei Bedarf weitere Schichten ergänzt werden.